Am 19. März 2025 fand in Leipzig (Smart City Lab) ein Präsenztreffen der Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen statt, um die Weiterentwicklung des „Qualitätslehrgangsangebots für das kommunale Mobilitätsmanagement“ (QLKMM+) voranzutreiben. In einem Workshop wurden gemeinsam mit den anderen Ländern Konzepte für Kommunen, Landkreise und Städte erarbeitet, die sich an der vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR) bereitgestellten Blaupause orientieren. Der Lehrgang soll ab 2026 beim Thüringer Mobilitätsnetzwerk (TMN) angesiedelt sein, das die Verantwortung für die Durchführung und Weiterentwicklung übernehmen wird. Ein wichtiger Aspekt dieses Treffens war die genaue Ausarbeitung der Leistungsbeschreibung, um den Lehrgangsinhalte und die Anforderungen für eine erfolgreiche Umsetzung weiter zu präzisieren.
Hintergrund: Ein gutes kommunales Mobilitätsmanagement erfordert eine zentrale Koordination, die die Zusammenarbeit zwischen den Fachbereichen fördert und die einzelnen Schritte bei Projekten abstimmt. Der geplante Lehrgang vermittelt praxisnahes Wissen, um Mobilität als abteilungsübergreifende Querschnittsaufgabe zu etablieren und nachhaltige Lösungen zu entwickeln. Ziel des Lehrgangs ist es, das kommunale Handeln zukunftsfähig auszurichten – sowohl in städtischen Gebieten als auch im ländlichen Raum. Dabei werden Maßnahmen aus den Bereichen Infrastruktur, Verkehrssteuerung und Kommunikation miteinander verknüpft. Die größte Herausforderung besteht darin, diese Ansätze dauerhaft in die Verwaltungsprozesse zu integrieren. Thüringen steht dabei im engen Austausch mit anderen Bundesländern.